Samstag 2.2.:
Gestartet wurde mit sechs Personen aus Würzburg und 2 Leuten aus München um etwa 7:30 Uhr zu unserer Unterkunft ‚Apartement Enzian‚ im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis. Die Pension lag in Fiss nur etwa 100m von der Talstation entfernt. Dort kamen wir dann gegen 12:30 Uhr an, luden unser Gepäck in den zwei Vierer-Zimmern ab und gingen anschließend fürs Abendessen, Frühstück und grundsätzliches für die Woche einkaufen. Nach den leckeren Spaghetti Bolognese wurden ein paar Verdauungsschnäpschen getrunken, ein paar Runden Looping Loui geflogen und bis ca. 22 Uhr noch nett zusammengesessen. Später dann gemerkt, dass bei meiner Spiegelreflex-Kamera sich der Spiegel nicht mehr zurückklappt 🙁 Mal schaun, ob ab morgen das Schneetreiben etwas nachgelassen hat!


Sonntag 3.2.
Nach dem leckeren Frühstück um 7:30 Uhr ging es eine Stunde später zur ersten Bergfahrt. Vorher noch eine 6-Tageskarte für 200€ gekauft und mit der Seilbahn den Berg hinauf. Das Wetter war mit -12°C am Gipfel etwas frisch, aber die Abfahrt im fluffigen Pulverschnee war dafür ein Traum, der die Kälte vergessen ließ. Gegen Mittag wurde der Schnee von oben immer weniger und die Wolken rissen auch so langsam auf, so dass auch die Sonne das ein und andere Mal zum Vorschein kam. Am Nachmittag suchten wir vor der letzten Abfahrt noch ein paar Hütten auf und waren so um 16 Uhr wieder in unserer Unterkunft. Dort etwas ausgeruht, geduscht, gegessen, zusammen gesessen und um etwa 22 Uhr in die Koje abgerollt. Zuvor gemerkt, dass ich das Ladekabel für meinen 2. Foto nicht dabei hatte – diverse andere Mini-USB-Kabel konnte ich zwar anschließen, aber es wurde nichts geladen 🙁


Montag 4.2.
Gewohnt leckeres Frühstück – diesmal mit dem Orginal Bomann zubereitet. Danach ab auf die Piste. Leider heute wieder wenig Sicht wegen Schneefall. Allerdings hieß das aber auch, dass genügend Neuschnee über Nacht gefallen war. Da das Fahren unter erschwerten Bedingungen so sehr anstrengte, suchten wir gegen 11 Uhr gleich eine Hütte zum Aufwärmen mit Radler, Suppe und Germknödeln auf. Nach Mittag sind wir noch einmal losgezogen, um ein anderes Tal zu erkunden. Dort war die Sicht aber auch nicht besser und die Talabfahrt wurde angetreten. Für den anstrengenden Tag entschädigten wir uns an der Talstation Fiss in der Hexenalm mit 1-3 Radlern zum Flüssigkeitsausgleich. Später – nach einer heißen Dusche und etwas Entspannung – sind wir noch zum Essen in die rustikale Dorfalm unweit von unserer Pension. Pünktlich zu den Simpsons waren wir dann wieder daheim B)


Dienstag 5.2.
Nach dem Frühstück starten wir unsere Skitour in das dritte Tal, das wir wegen dem schlechten Wetter am Wochenanfang noch nicht angefahren hatten. Ziel war der 2828m hohe Masnerkopf. Das Gipfelkreuz haben wir auch erklommen, aber da blieb uns schon die Luft beim Aufstieg weg. Zu dem Zeitpunkt kam auch wieder die Sonne für ein paar Stunden raus. Leider setzte dann auf der Rückfahrt zu unserem ‚Heimathang‘ ordentlich Graupelschauer ein und die Wolken kamen immer weiter ins Tal. Also nix wie zurück zu unserer Unterkunft, geduscht und dann noch etwas fürs Abendessen gekauft: Schinkennudeln. Um 19:00 Uhr sind dann einige in die nahegelegene Sauna, ich war mit dem Rest im Appartement und Online-Minigolf spielen. Später noch etwas Futurama und Tatort geschaut und um 23:00 Uhr abgelegt. Morgen mal einen etwas ruhigeren Tag einlegen…


Mittwoch 6.2.
Traumhafter Start bei wolkenlosem Himmel in den Skitag. Nach dem Schneefall über nacht waren die Pisten teilweise nicht präpariert, was dann für uns Snoboarder zur Folge hatte, dass auf und neben der Piste ordentlich Tiefschnee vorhanden war! Deshalb haben wir auf den schattigen Nordhängen einige Abfahrten bei fluffigen Schnee und frischen -14°C schöne Linien in die unberührte weiße Fläche gezogen. Bis zum Mittag hielt der Sonnenschein an und so langsam zogen wieder Wolken auf. Gegen 14 Uhr habe ich dann die Piste wegen schlechten Sichtverhältnissen verlassen und reservierte uns in der Pizzeria Dolce Vita für unser Abendessen ein paar Plätze. Die Pizzen aus dem Steinbackofen waren blitzschnell auf dem Tisch und haben auch sehr lecker geschmeckt – als Nachtisch kam dann eine Tiramisu hinterher. Gut gesättigt drehten wir noch eine kleine Dorfrunde auf der Suche nach einer Sparkasse, die wir auch fanden – leider war sie Ende 2012 in den Nachbarort umgezogen. Wieder in unserem Haus angekommen noch das Freundschaftsspiel Deutschland – Frankreich (2:1) geschaut und danach ging’s ab ins wohlverdiente Bett.


Donnerstag 7.2.
Da der Wetterbericht erst gegen Mittag etwas Sonne vorhersagte und unsere Kondition schon etwas am Limit war, beschloss die eine Hälfte von uns etwas auzuspannen. Um 12:30 Uhr trafen wir uns an der Mittelstation und fuhren weiter in die Zirbenhütte, um eine Kleinigkeit zu essen und die Sonne zu geniesen. Danach sind wir noch 1-2 Abfahrten gefahren, bevor es wieder zu unserer Pension ging. Insgesamt ein sehr ruhiger Tag. Zum Abendessen gab es dann Lende mit Pilz-Zwiebel-Soße und Nudeln. Dazu gemischten Salat – lecker zubereitet von H. und S. Noch eine halbe Folge Elementary geschaut und ab in die Falle.


Freitag 8.2.
Heute den ganzen Tag gefaulenzt und kein Snowboard gefahren. Das Wetter war zwar überwiegend sonnig, aber die Kondition war total im Keller. Deshalb bin ich nochmal durch das Dorf gelaufen und setzte mich anschließend auf unseren Balkon. Abends ging’s nochmal zum Essen und zwar in den Gasthof Weißes Lamm. Zurück in der Pension noch ein paar Schnäpse gekippt, die Koffer gepackt und so langsam gegen 22 Uhr ins Bett gelegt, denn es sollte morgen um 6:30 Uhr wieder die Heimreise angetreten werden.

Samstag 9.2.
Bei der Anreise wussten wir schon, wenn wir den Fernpass nicht vor 10 Uhr überquerten, würden wir in der Blockabfertigung stecken. Deshalb traten wir den Rückzug nach einem kurzen Frühstück schon um 7 Uhr an und kamen auch ohne Probleme wieder daheim an…

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3 thoughts on “Schneewoche”

  1. hey alter boarder,
    hier gibt es auch massig schnee –
    also lass dich mal wieder blicken und besuche uns mal wieder…
    darfst auch ohne wespa hier eintrudeln lol
    jeff

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