Di., 7.6.
Pünktlich um 8 Uhr ging es für drei von unserem Vespa-Club los auf die ca. 400 km lange Reise zu den siebten Vespa-Alp-Days in Zell Am See. Dort war ich auch schon mal 2010, 2013 und 2015 mit dabei.
Die Anfahrt verlief bei bestem Wetter und wir kamen – trotz einigen LKWs, Traktoren, Umleitungen und Verfahrungen – trocken und heil nach etwa 9 ½ Stunden an unserer Pension an. Vor Ort im Supermarkt noch schnell die nötigsten Sachen gekauft, ein kleines Abendbrot zu uns genommen und viel zu früh geschafft in die Betten gefallen.

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Mi., 8.6.
Nach einem erholsamen Schlaf und reichhaltigem Frühstück mit frischen Eiern, selbstgebackenem Brot und handgemachter Marmelade begann der Tag zuerst mit der Ausfahrt auf den Berggasthof Mitterberg mit seiner tollen Aussicht auf den See und am Anschluß ging es weiter zu europas größten Wasserfällen: den Krimmler Wasserfällen. Dort schafften wir es bis zu der fünften Aussichtsplattform, bevor es langsam von oben anfing zu tröpfeln – sonst waren wir immer die Gischt von der Seite gewohnt. Schnell den Rückweg angetreten und uns an einem der Kioske im Tal untergestellt. Da warteten wir dann über eine Stunde, bis der Regen etwas nachlies und wir die 50 km lange Rückfahrt antraten. Natürlich wurden wir auf dem Rückweg wieder vom Regen überrascht und kamen aber relativ trocken – dank Regenkombis – an unserem Haus an. Nach einer heißen Dusche war dann auch schon der Abend vorbei.

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Do., 9.6.
Heute um 12 Uhr startete der offizielle Teil der Vespa-Alp-Days und die Anmeldung am Check-In war geöffnet. Also nichts wie hin und eine halbe Stunde später hatten wir unser ‚Griaß Di Säckerl‘ mit Gutscheinen, Aufklebern, T-Shirt, Plaketten, Mikrofasertuch, Sonnencreme und Werbematerial in der Hand. Im Anschluß daran folgte auch die erste große Ausfahrt – am Anfang noch mit Regen – über viele kleine Straßen nach Biberg zur Bergstation der Sommerodelbahn Saalfeden, wo schon die Alphornbläser auf uns warteten. Nach einer guten Stunde war das Spektakel beendet, wir fuhren noch einmal kurz zum Einkaufen und ließen den Abend gemütlich vorm Ofen ausklingen.

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Fr., 10.6.
Um 11 Uhr startete heute die zweite große Ausfahrt über 130 km. Sie ging über Saalfelden, Leogang, Hochfilzen, Fieberbrunn nach Waidring zur Talstation Steinplatte zur ersten Pause. Nach einer halben Stunde Pause ging es weiter über Lofer nach Unken und von da aus in ein Tal zum Heuberg, der auch das Ziel der Ausfahrt war. danach konnte jeder wie er wollte wieder zurück fahren.
Nach der Ankunft am Haus wurde erst einmal gegessen und dann später wieder mit dem Zweirad ins Zentrum nach Zell am See gedüst, um dort die Begrüßung und Ehrungen auf der Bühne zu verfolgen. Da herum waren einige Stände mit Merchandise und Essen aufgebaut. Desweiteren gab es auch noch eine der fünf ältesten noch existierenden Vespas zu bestaunen! Um 22 Uhr wurde die Rückfahrt angetreten und mit einem Schoppen die Nachtruhe eingeläutet.

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Sa., 11.6.
Heute war Top-Tag: Die Ausfahrt zum Großglockner! Leider hat das Wetter nicht so gut mitgespielt, aber immerhin sind wir bis zur ‚Mittelstation‘ am Fuschertörl alle trocken angekommen. Da gab’s zur Stärkung und zum Aufwärmen eine Gulaschsuppe aus der Gulaschkanone. Nach einer kurzen Pause starteten die ganz Harten bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit Ausblick auf den Gletscher. Eine Ausstellung zu 70 Jahre Vespa war dort auch aufgebaut. Die Rückfahrt verlief leider nicht so trocken und so wurden die 60 Kilometer im strömenden Regen bei teilweise um die fünf Grad zurückgelegt. Die heiße Dusche und der warme Kakao machten das alles aber wieder wett.
Am Abend sind wir noch einmal ins Städtchen gedüst und haben uns dort die große Tombola – Hauptgewinn eine Vespa – angeschaut und leider nicht gewonnen. Zwischendurch spielte auf der Bühne noch das Alpentrio und wir verließen die Veranstaltung nachdem wie letztes Jahr mitten in der Verlosung der große Regen begann.

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So., 12.6.
Die Heimreise konnte man als sehr naß bezeichnen. Die ganze Zeit wechselten sich Wolken, Regen, starker Regen, Wolken, Wind, Gewitter, starker Regen und noch mehr Regen ab, so dass wir uns des öfteren unterstellen mußten, damit wir – trotz Regenkombis – nicht noch mehr durchnässt wurden. Gestartet wurde in Zell am See um 9 Uhr und die Ankunft hier war dann so gegen 18:30 Uhr. Geschafft und eine heiße Dusche später fiel ich geschafft ins Bett.

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