Zum Glück konnte ich noch im Vorverkauf drei Karten für die Lesung von Heinz Strunks – Der goldene Handschuh ergattern. Andere hatten aber auch an der Abendkasse noch Glück gehabt.
Ich kenne Herrn Strunk noch von seiner Fleischmann.tv Show auf Viva, von Studio Braun, seiner Mockumentary Fraktus und seinem Film Fleisch ist mein Gemüse.

Ein Buch voll Härte, Schmutz und Mitgefühl:
Heinz Strunks Roman über den Frauenmörder von St. Pauli
Der goldene Handschuh
Dieser phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Roman ist der erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. Ein Strunkbuch ist es trotzdem ganz und gar. Sein schrecklicher Held heißt Fritz Honka – für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte. Honka, ein Würstchen, wie es im Buche steht, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe „Zum Goldenen Handschuh“ mit.
(rowohlt (2016): „Der goldene Handschuh“. URL: http://www.rowohlt.de/honka [Stand: 16.04.2016].)

Hervorragend in seinem Hamburger Dialekt vorgetragen und dadurch die einzelnen Personen irgendwie richtig zum Leben erweckt! Die gut zwei Stunden vergingen wie im Flug und zum Abschluss gab er auch noch ein Querflötenstück zum Besten.

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