Das letzte Ziel am zweiten Tag war das Manicomio Teatrale. Um an diesem Nachmittag in diese Neuropsychatrie zu gelangen, mussten wir einen ordentlichen Fußmarsch über Felder zurücklegen und uns durch einiges gestrüpp kämpfen. Am Ziel angelangt war auch höchste Vorsicht geboten, denn auf dem Gelände wurden einige Gebäude wieder hergerichtet und es standen deshalb einige Baufahrzeuge herum, die ab und zu von den Arbeitern besucht wurden. Der Weg zurück zum Auto führte uns diesmal durch einen dicht bewachsenen Wald und zum Schluß mussten wir auch noch über einen Wassergraben springen…

Info von KneeBees Blog: Die ehemaligen ‚Manicomi‘ sind ein dunkles Kapitel, des sonst so vom ‚Dolce Vita‘ geprägten Italiens. Noch bis Ende der 1970er Jahre gab es massenhaft Zwangseinweisungen in diese riesigen, unmenschlichen Anstalten. Ob es nur ein Gerücht ist oder bittere Wahrheit, angeblich wurden damals auch ‚umbequeme‘ Zeitgenossen zwangsweise weggesperrt und teilweise sogar sediert oder einer Lobotomie unterzogen, die eine Persönlichkeitsänderung herbeiführte. Sobald diese Institutionen Ende der 1970er Jahre verboten wurden, mauerte man viele Manicomi sofort zu, weshalb sie heute wohl noch relativ gut erhalten sind.

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