Schon im Vorfeld über Ferienwohnungen-Berlin günstig eine Unterkunft gesucht: Vier Tage Mitbewohner bei einer älteren Dame im Bezirk Friedrichshain 10. Stock in einem Plattenbau. Da bin ich dann auch am Donnerstag Mittag angekommen und habe gleich von dort aus eine Besichtigung der touristischen Höhepunkte unternommen: Alexanderplatz, Brandenburger Tor und den Deutschen Bundestag.


Danach noch etwas eingekauft und auf dem Sofa-Bett gemütlich gemacht.

Freitag morgen bei bestem Wetter und etwa 5° C Richtung Berlin Tempelhof gewandert und die alten Gebäude von außen inspiziert.


Gegen Mittag hat dann auch schon KneeBee angerufen und wir fuhren zusammen in das ehemalige Olympische Dorf von 1936 etwa 30 km westlich von Berlin.



Nach der Besichtigung sind wir dann noch einmal nach Berlin Weißensee gefahren und haben dort noch ein ehemaliges Säuglings- und Kinderkrankenhaus erkundet. (Lage auf Bing-Maps anschauen).



Am Abend ging es dann noch mit Berliner Bekannten zum Sushi Essen.

Samstag stand dann der Besuch vom verfallenen Spreepark auf dem Programm. (Lage auf Bing-Maps anschauen). Durch den Park wurden wir von der Tochter Sabrina des berüchtigten Norbert Witte geführt, die dort aufwuchs und einige nette Geschichten erzählen konnte. Nach gut 4½ Stunden war die geschichtliche Führung vorbei und ich bin ziemlich geschafft auf die Couch gefallen.



Sonntag den letzten Höhepunkt des Urlaubs erkundet: Die einstige NSA-Abhöranlage auf dem Teufelsberg. (Bericht in englisch vom CCC) Von Beiträgen in Foren habe ich schon gelesen, dass die Anlage noch mit Zäunen geschützt ist und ab und zu Wachschutz und Polizei vorbeikommt. (Lage auf Bing-Maps anschauen). Kurz nach 9 Uhr in der Früh sind wir am Parkplatz angekommen und haben die steile Straße auf den Berg erklommen. Am geflickten Zaun entlang gelaufen und dann am Haupteingang ein Loch gefunden. Das Gelände ist auch schon ziemlich verfallen und in den Gebäuden braucht man schon eine Taschenlampe um nicht in eine der Kabelschächte zu fallen. Die hohen Kuppeln und den Turm, der etwas geschwankt hat, konnten ohne Probleme erklommen werden. Auf dem Rückweg zum Haupttor hörten wir allerdings ein Auto und deshalb warteten wir in den Häusern oberhalb solange und hofften, dass es bald wieder weg fuhr. Eine ½ Stunde lang warteten wir. In dieser Zeit pfiff mal jemand eine Melodie und es waren Stimmen zu hören. Als Geräusche vom Zaun kamen lugte ich durch die kaputten Fenster zum Tor und sah, dass sich gerade zwei Radfahrer durch das Loch quetschten. Erleichtert verließen wir das Gelände wieder und gingen zum Auto zurück, womit wir auch gleich die Heimreise antraten.




Alle 141 Bilder hier oder als Diaschau.
Hinter den Links sind interessante Berichte zu den Plätzen.

6 thoughts on “Kurzurlaub in Berlin”

  1. Hey die Seite ist super geworden!!
    RESCHPEKT!! Und toller Bericht… jetzt kiek ich gleich noch alle Bilder an!
    Jedenfalls war unser Lost-Berlin-Trip schee…

  2. Vielen Dank! Hab’s jetzt auch nach langer Recherche geschafft, den Header klickbar zu machen und unten das Link 1, 2, 3 zu gescheit zu verlinken!

    Die bearbeiteten Bilder werde ich mal extra veröffentlichen. Habe hier viele von den 400 Stück gelöscht, damit es überschaubar bleibt.

  3. Geile Aktion Dan! Vor allem dieser alte Freizeitpark ist der Knaller. Wie bistn darauf gekommen? Neue Szene? Hoffentlich schaffe ich es auch mal mit zu kommen….

  4. Daniela ist ja hauptsächlich in der ‚Szene‘ unterwegs und wenn man schon ’ne dicke Kamera hat, muss man auch ordentlich Bilder machen. Die Orte bekommt man meistens über Foren und evtl. auch Freunde und Bekannte raus. Haben in WÜ auch noch einen Platz, den wir ablichten wollen.

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