Kurz vor der Heimfahrt aus München, machten wir noch einen kleinen Abstecher zu dem stillgelegten Bahnhof München Olympiastadion [Bing-Maps]. Da wir von der östlichen Seite kamen, gestaltete sich das Erreichen etwas schwierig – leichter kommt man über Süden oder Osten hin…

Geschichtliches: Kurz vor den Olympischen Sommerspielen 1972, am 28. April 1972, wurde der Bahnhof erstmals angefahren. Während der Spiele hielten dort die S-Bahnlinien S5, S11 und S25, um den Besucheransturm zu bewältigen. Nach den Olympischen Spielen war er nicht mehr in das reguläre S-Bahnsystem eingebunden, sondern wurde erst nur sporadisch und ab dem 8. August 1984 dann regelmäßig von der S8 und der S11 bei allen Fußballspielen im Olympiastadion angefahren. […] Aufgrund eines tragischen Unfalls bei dem spielende Kinder auf abgestellte Kesselwagen geklettert und mit der Fahrleitung in Berührung gekommen waren, wurde der überwiegend ungenutzte Bahnhof nach dem Ende der Fußball-Europameisterschaft 1988 am 8. Juli 1988 geschlossen. Zunächst wurde die Fahrleitung abgeschaltet und bald darauf demontiert. Der Bahnhof ist seither dem Verfall preisgegeben und gilt daher nun als Geisterbahnhof.
[Quelle: Wikipedia, Stichwort „Bahnhof München Olympiastadion“, Version vom 25. August 2012, 18:26 Uhr, abrufbar unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_M%C3%BCnchen_Olympiastadion.]



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